Aktuelles

Studientag zur Stammzellforschung in der Jahrgangsstufe Q1

07.02.2017

„Führende Mediziner, Naturwissenschaftler, Philosophen, Sozialwissenschaftler, Juristen und Theologen bündeln ihre Kompetenzen, um Stammzellforschung verantwortbar und transparenter zu gestalten“, so ist es den Informationen der Homepage des Netzwerkes zu entnehmen. (http://www.stammzellen.nrw.de)

Für die Schülerinnen und Schüler der 4 Grundkurse und des Leistungskurses Biologie am Kopernikus-Gymnasium drehte sich am Studientag vor den Halbjahreszeugnissen alles um die Forschung an Stammzellen. Referent Martin Heyer vom Kompetenznetzwerk „Stammzellforschung“, welches der Universität Bonn angegliedert ist und vom Wissenschaftsministerium des Landes NRW gefördert wird, spannte einen informativen und spannenden Themenbogen. In seinem einführenden Impulsvortrag informierte Heyer die Schülerinnen und Schüler anhand von Leitfragen wie „Warum ist Stammzellforschung so sexy?“ über Ziele und Inhalte der Stammzellforschung. Möglichkeiten der Gewinnung und der Anwendung adulter sowie embryonaler Stammzellen und deren Potenzialität brachte der Referent den Schülerinnen und Schülern näher.

Gemäß des Selbstverständnisses des Kompetenzwerkes Stammzellforschung (s.o.) galt es nicht nur die medizinisch-naturwissenschaftliche Perspektive zu betrachten, sondern einen Perspektivwechsel zu zulassen und die Stammzellforschung unter juristischen und ethischen Aspekten zu beleuchten. Auf der Suche nach Antworten auf die Leitfrage „Wann beginnt eigentlich Leben?“ leitete der Referent seine Zuhörer in seinem zweiten Impulsvortrag zunächst durch die nationale und internationale Gesetzgebung. Heyer, der studierte Jurist und Philosoph, konfrontierte die Schülerinnen und Schüler abschließend mit der Frage „Wer legt eigentlich fest was der ethische Wert von Handlungsfolgen ist?“. Mit einfachen Beispielen eröffnete Heyer eine Dimension der ethischen Fragestellungen, die von den Schülerinnen und Schüler ein ethisches Abwägen verlangte, welches auf den zweiten oder dritten Blick doch nicht so einfach erschien wie es zunächst den Anschein hatte.

In einer anschließenden Workshop-Phase erarbeiteten die Schülerinnen und Schüler an Fallbeispielen z.B. mögliche Therapieformen zu ausgewählten Krankheitsbildern auf Basis der Stammzellforschung. Sie beschäftigten sich auch mit Beispielen, die sowohl rechtliche als auch ethische Fragen aufstellten und bewerteten diese kritisch. Im abschließenden Plenum präsentierten und diskutierten die Kurse ihre Ergebnisse. Nach vier Schulstunden endete ein intensiver und informativer Vormittag, der voraussichtlich im nächsten Jahre seine Wiederholung findet.

Elf Preisträger beim Bundeswettbewerb Informatik

03.02.2017

Elf Preisträger beim Bundeswettbewerb Informatik

Für elf Schüler des Kopernikus-Gymnasiums fing das neue Jahr mit einem herausragenden Erfolg an. Sie können sich über ihre Auszeichnung für ihre sehr guten Leistungen im Bundeswettbewerb Informatik freuen. Der Bundeswettbewerb Informatik wird in drei Runden durchgeführt.

Die ersten beiden Runden sind als Hausaufgabenrunden auf Bundesebene organisiert. Die Teilnehmer haben jeweils etwa drei Monate Zeit, die gestellten Aufgaben zu lösen. Dabei müssen die jungen Informatiker jeweils zwei Schwierigkeiten meistern: zunächst sind Lösungswege und Algorithmen für die gestellten Aufgaben zu entwickeln, dann müssen diese Ideen auf dem Computer umgesetzt werden. Jeder, der mit Computerarbeit vertraut ist, weiß, dass gerade dieser zweite Schritt sehr zeitaufwendig ist und ein hohes Durchhaltevermögen erfordert.

Und so haben die Teilnehmer: Nick Essing(JRG Q1), Marven Henneker(JRG Q2), Daniel Jürgens(JRG Q1), Timo Lietmeyer(JRG Q1), Nico Pohlmeier(JRG Q1), Timo Reitmann(JRG Q1), Kai Schweegmann(JRG Q2), Jan Sloderbach(JRG Q2), Lia-Mareen Sloderbach(JRG 9), Timo Wilkens(JRG Q1) und Till Woltering(JRG Q1) viele Stunden am Schreibtisch und vor dem Computer verbracht und Lösungsansätze wieder verworfen und neue entwickelt, bis sie endlich die Lösungen der Aufgaben geschafft hatten.

Für besonders herausragenden Leistungen (1. Preis) wurden Marven Hennecker, Timo Lietmeyer, Lars Joormann, Nico Pohlmeier und Jan Sloderbach zum BwInf-Camp des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) in Potsdam oder der TU-Dortmund eingeladen.

Der stellvertretende Schulleiter Klaus Brüning und die Informatiklehrer Gert Broelemann, Jan von Delft, Stefan Günnigmann und Fabian Wissing freuten sich mit ihren Schülern über diesen Erfolg. Dass jedes Jahr so viele Schüler erfolgreich an den Wettbewerben in Informatik, Robotik, Technik und Mathematik teilnehmen, liegt natürlich zunächst einmal an der Leistungsfähigkeit der Schüler. Aber die gesamte Struktur am Kopernikus-Gymnasium unterstützt das Ausbilden dieser Fähigkeit.

Mit der Einführung in die Informatik: „Naturwissenschaftliches Experimentieren mit Hilfe des Computers“ lernen die Schüler der Klassen 5 sinnvoll den Computer für Darstellungen, Auswertungen, Internetnutzung, E-Mail-Austausch usw. einzusetzen. Dies wird in den Folgejahrgängen in den einzelnen Fächern und in Arbeitsgemeinschaften weiter vertieft.

Außerdem können die Schüler im Jahrgang 6 zwischen dem sprachlichen Schwerpunkt (Bilingualität) und dem naturwissenschaftlichen Schwerpunkt wählen. Im letzteren erhalten sie zusätzliche Stunden in Informatik, Naturwissenschaften und Mathematik.

In der Differenzierung der Klassen 8 und 9 wird die Kombikurse Mathematik-Physik-Informatik (MIP) und Chemie-Biologie angeboten.

In der Oberstufe beginnt dann die eigentliche Informatik. Die Schülerinnen und Schüler können dieses Fach in Grund- und Leistungskursen wählen.

Das Besondere am Kopernikus-Gymnasium ist die vielfältige Unterstützung des Unterrichts durch Arbeitsgemeinschaften.

Projekttag KopiFuture 8/9

30.01.2017






Ihren bislang größten Einsatz hatten vergangene Woche die Ausbildungsbotschafter der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen beim uns am KOPI. Beim Projekttag KopiFuture 8/9 zur Studien- und Berufswahl informierten am Vormittag mehr als zehn IHK-Botschafter, ergänzt um weitere Kooperationspartner unser Schule, insgesamt fast 250 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 über die Vorteile einer betrieblichen Ausbildung.








Die IHK-Botschafter sind selbst noch in der Ausbildung bei Unternehmen aus Rheine und Emsdetten und „wissen deshalb, wovon sie reden“, sagt Stefanie Hülck von der IHK Nord Westfalen: „Das ist Berufsorientierung auf Augenhöhe“, bringt sie auf den Punkt, warum die Ausbildungsbotschafter so erfolgreich sind: „Ein lockerer Austausch von fast Gleichaltrigen, bei dem Schüler auch Fragen äußern, die sie ansonsten eher ungern stellen.“ Dabei, so Hülck, stehen Schulabgängern auch mit einer betrieblichen Ausbildung alle Karrierechancen offen. Und auch ein anschließendes Studium bleibt natürlich möglich.









Auch wenn viele Schülerinnen und Schüler unserer Schule erfolgreich ihr Abitur machen und dann studieren werden, wollen wir ihnen die Information über Chancen einer dualen betrieblichen Ausbildung für eine auch bei uns immer heterogener werdenden Schülerschaft nicht vorenthalten. Schließlich steigt der Anteil der Abiturienten, die eine Ausbildung machen, zugleich können viele Betriebe im Münsterland dennoch längst nicht mehr alle Ausbildungsplätze besetzen.

Im Rahmen des Landesprogrammes KAoA - Keine Abschluss ohne Anschluss wird so die Berufsorientierung an unserer Schule schon früh verankert und vor allem in der Oberstufe dann um bewährte und neue Elemente zur Studienorientierung ergänzt. Für den Jahrgang 8 steht aber zunächst schon vor Ostern eine betriebliche Berufsfelderkundung auf dem Plan.

HGT/AR

Erasmus+: Italiener kommen in Rheine an

27.01.2017

Seit einigen Jahren ist das Kopernikus-Gymnasium Teil des Erasmus+ (ehemals Comenius) Projekts. Insgesamt nehmen fünf Partnerschulen aus ganz Europa an diesem Ereignis teil.

Dieses Jahr waren die Italiener zu Besuch in Rheine.

Am 21.01.2017 kamen die italienischen Austauschschüler trotz einiger Verspätung um 21.08 Uhr am Rheiner Bahnhof an. Danach empfingen die deutschen Schüler die Italiener und nahmen sie mit zu sich nach Hause.

Am nächsten Tag, Sonntag der 22.01.2017, unternahmen die Italiener etwas mit ihren Gastfamilien. Die Aktivitäten waren durchaus vielfältig, vom Cart fahren bis hin zum wöchentlichen Fußball-Stadionbesuch war alles Mögliche dabei. Dieser Tag wurde mit einem gemeinsamen Besuch bei einem asiatischen Restaurant abgeschlossen.

Zu Wochenbeginn wurden sie auf freundliche Weise von dem Schulleiter des Kopernikus-Gymnasiums M. Bauer empfangen. Danach begleiteten sie die Schüler in den jeweiligen Unterricht.

Am Dienstag, den 24.01.2017, führte die deutsche Gruppe die italienische in das Hauptthema „erneuerbare Energien in Deutschland – renewable energies in Germany“ ein. Von 9.30 bis 12.25 nahmen die deutschen Schüler an einer Veranstaltung dem „CrashKurs NRW“ teil. In dieser Zeit besuchten die Italiener die Innenstadt und machten eine Sightseeing-Tour. Die Schüler durften sich in fünf Gruppen à sechs Leute einteilen. Diese bekamen ein Themengebiet, mit dem sie sich bis zum Ende der Woche beschäftigen durften.  

Der darauffolgende Tag, Mittwoch 25.01.2017 wurde verplant, indem man sich mit dem Bus zu den „Saerbecker Energiewelten“ begab. Dort lernten sowohl die deutschen- als auch die italienischen Schüler etwas über erneuerbare Energien wie z.B. Biomasse, Biogas, Wind- und Solarenergie. Am Nachmittag diesen Tages referierte Herr Schütte über sein Arbeitsfeld. Er ist … bei Availon, eine Firma, die sich mit der Instandhaltung und dem Bau von Windturbinen beschäftigt.

Am Morgen des Donnerstags, dem 26.01.2017, besuchten zwei Experten die Schüler des Erasmus+ Projektes. Zum einen Herr Wolters, von der Stadt Rheine Sektion Klimaschutz, er redete über den Energieverbrauch in Rheine und die klimatischen Ziele, die Rheine bis 2050 erreichen möchte. Zum anderen bekamen die Schüler einen Einblick in den Bau eines Windrads, das von der Organisation „Bürgerwind Altenrheine GmbH und Co. KG“ geplant wird und von der Geschäftsführerin Frau Ungru präsentiert wurde. Zusätzlich hatten die Schüler noch reichlich Zeit, um an ihren Projekten weiterzuarbeiten. Abends gegen 19.00 Uhr vergnügte sich die Gruppe beim „Kiwi Bowling“ in Salzbergen.

Freitags, der 27.01.2017 wurde genutzt um die Projekte fertigzustellen, um sie danach auf dem Internetblog  „S.A.V.E Cities“ hochzuladen. Ebenfalls kam das Kopernikus-Gymnasium dem Wunsch der italienischen Schüler nach und organisierten ein Fußballspiel gegen den Sport Leistungskurs der Schule. Am letzten gemeinsamen Nachmittag vor der Abreise unternahmen die Deutschen noch ein letztes Mal etwas mit den Italienern. Abends fand eine Abschlussfeier statt, bei der sich alle sehr amüsierten.

An dem letzten Tag, Samstag den 28.01.2017 musste man Abschied nehmen. Der Zug kam gegen 9.04 in Rheine und brachte die Gastschüler auf direktem Wege nach Köln, wo sie die restliche Zeit ausklingen ließen, bevor sie um 16.50 in Köln nach Bergamo flogen.  (Beitrag: Lara Endema/ Mattis Hohdorf)

Schulleitung gratuliert zu Erfolgen im Lego-Roboter Wettkampf

26.01.2017

Die Schulleitung Mark Bauer und Klaus Brüning sowie die Lehrer Jan von Delft , Gert Broelemann , Stefan Günnigmann und Fabian Wissing freuen sich mit den Schülern über diese herausragenden Leistungen. (Auf dem Foto fehlen krankheitsbedingt einige Schüler)




Das junge Team Kopi-Rob 2 (Paul Ungruh, Kevin Wirt, Lucas Blanke, Kilian Kutza, Leander Krümpel, Justin Ilenseer und Linus Beuvink  ) startete beim FLL-Regionalwettbewerb am Kopernikus-Gymnasium und erreichte mit ihrem Roboter einen 3. Platz in der Konstruktionswertung.

 Das Kopi-Rob 1-Team (Jonas Kipp, Julian Kutza, Nico Pohlmeier, Timo Wilkens und Till Woltering) fuhr am gleich Tag  zum Wettkampf nach Recklinghausen. Sie erreichten dort den 1.Platz in der Roboter-Konstruktion und Programmierung und erreichten das Finale im Robot-Game mit der Tageshöchstpunktzahl . Das Finale wurde in 2 Läufen ausgetragen; den ersten Lauf gewann Kopi-Rob1 mit großen Vorsprung, leider verklemmte sich der Roboter im zweiten Lauf, so dass  kaum weitere Punkte gesammelt werden  konnten. So musste sich das Kopi-Rob1 -Team mit dem 2. Platz im Robot-Game begnügen.

In der Disziplin Teamwork lagen 4 Teams sehr dicht zusammen. Die Kopernikaner erreichten hier einen 3. Platz. Nur beim Forschungsvortrag patzte das Team. Nach einer Vortragszeitüberschreitung fiel Kopi-Rob in der Gesamtwertung auf den 2. Platz zurück.

Ausflug zum NRW-Landtag

23.01.2017







Alle vier Sowi-Kurse der Jahrgangsstufe EF begaben sich im Rahmen der derzeitigen Unterrichtsreihe zum politischen System Deutschlands am Montag mit den Lehrkräften Dominik Arens, Stephan Ballatré, Janine Dielitzsch und Sascha Drescher auf eine Exkursion zum nordrhein-westfälischen Landtag nach Düsseldorf.

Treffpunkt war um 7:15 Uhr am Südhof des Kopernikus-Gymnasiums in Rheine. Nach einer 2 ½-stündigen Busfahrt kamen die 85 Schülerinnen und Schüler um kurz vor zehn Uhr in Düsseldorf an. Nach einer ausführlichen Sicherheitskontrolle durften sie den Landtag betreten und wurden freundlicherweise zu einem leckeren Frühstück eingeladen, was nach der langen Busfahrt sehr gelegen kam. Danach erhielten die Schülerinnen und Schüler einen informativen Vortrag durch eine ausführliche Powerpoint-Präsentation mit einer Vorstellung der Aufgaben des Parlaments sowie seiner wichtigsten Personen. Auch die im Landtag vertretenen Parteien (Fraktionen) wurden ausführlich erwähnt. Darauf folgte eine kleine Rundführung durch den Landtag und durch einige Konferenzsäle, wobei der Höhepunkt die Besichtigung des Plenarsaals darstellte. Nach verschiedenen Stopps hatten die Teilnehmenden, aber auch die Lehrer, die Möglichkeit, mit der stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der CDU zu diskutieren und dabei verschiedene Themenbereiche zu erörtern. Dazu zählten vor allem die Themen G8 oder G9, Sicherheitspolitik in Deutschland sowie die Gewährleistung des Datenschutzes. Als der Besuch des Landtags um 13:00 endete, nutzte man selbstverständlich die Gelegenheit, um sich die Düsseldorfer Innenstadt in Kleingruppen anzuschauen bzw. um einfach nur shoppen zu gehen.

Mit der abendlichen Ankunft in Rheine stand für alle Teilnehmenden fest, dass man sehr viel aus diesem Ausflug mitgenommen hatte und man froh war, die Gelegenheit zu haben, einen zentralen Akteur unseres politischen Systems aus der Nähe betrachten zu können.

Italienische Austauschschüler zu Gast

23.01.2017














15 italienische Schülerinnen und Schüler im Alter von 17-18 Jahren sind, im Rahmen des Erasmus+ Programms, begleitet von zwei Kolleginnen, seit dem Wochenende f zu Gast am Kopi. In Busto Arsizio (bei Mailland)besuchen sie das Institutio Tecnico Economico Enrico Tosi, am Kopernikus-Gymnasium begleiten sie Schüler der EF und übernachten bei ihnen privat. Gemeinsam arbeiten die Schüler am Thema "erneuerbare Energien" und besuchen u.a. die Saerbecker Energiewelten.

Neben der thematischen Arbeit stehen aber auch in den kommenden Tagen gemeinsame Freizeitaktivitäten wie die Münsteraner Stadtbesichtigung und gemeinsames Bowlen auf dem Plan.

Mit vielen neuen Eindrücken, neuen Freundschaften und (vielleicht) deutschen Sprachkenntnissen werden die italienischen Schüler in einer Woche die Rückreise antreten.

Diffkurs baut Rhythmusinstrumente

22.01.2017




Im Differenzierungskurs Musik/Kunst im Jahrgang 8 haben handwerklich begabte Schülerinnen und Schüler eigene Rhythmusinstrumente gebaut und dann für die eigenen Instrumente kleine Rhythmuskompositionen erfunden. Auf den Bildern sind diese Instrumente zu sehen:

Cajon (Holzkisten, die wie ein kleines Schlagzeug zu spielen sind), ein Guiro (hohles Holzinstrument mit Kerben zum Drüberratschen)sowie ein Schellenkranz. Die Investition von Material, Zeit und handwerklichem Geschick hat sich gelohnt!

Tolle Erfolge beim Informatik-Biber

17.01.2017

Bereits im vergangenen November nahmen 170 Schülerinnen und Schüler des Kopernikus-Gymnasiums am Informatik-Biber teil. In einer kleinen Preisvergabe wurden am vergangenen Dienstag nun die Preisträger geehrt.

Beim Informatik-Biber handelt es sich um einen Informatik-Wettbewerb für Kinder und Jugendliche ab der 3. Klasse, bei dem bundesweit 300.000 Schüler teilnehmen. „Dabei soll besonders das Interesse am Fach Informatik durch spannende Aufgaben, die keine Vorkenntnisse erfordern, geweckt werden“, so Stefan Günnigmann, der Koordinator des Informatik-Bibers am Kopernikus-Gymnasium.

Dem pflichtet der langjährige Koordinator Gert Broelemann bei. „Der Wettbewerb zeigt unseren Schülerinnen und Schülern, wie vielseitig und alltagsrelevant Informatik ist.“ Dass dies dann häufig zu einer weiteren Beschäftigung mit der Thematik anregt, zeigt zum Beispiel die Tatsache, dass Informatik in der Oberstufe von vielen als Fach gewählt wird.

Schulleiter Mark Bauer hob insbesondere die Möglichkeiten hervor, die die Schülerinnen und Schüler durch die Mint-EC-Zertifizierung des Kopernikus-Gymnasiums erhalten. Im MINT-Bereich engagierte Schülerinnen und Schüler haben von nun an die Möglichkeit, über ihre Schullaufbahn Punkte zu sammeln (zum Beispiel beim Biber-Wettbewerb). Mit dem Abitur kann dann ein MINT-EC Zertifikat ausgestellt werden, welches das besondere Können im MINT-Bereich dokumentiert.

Auch wenn dies für die meisten natürlich noch weit in der Zukunft liegt, freuten sich doch alle über die Urkunden und Preise. Einen ersten Preis erhielten dabei Calvin Auffenberg, Lars Evers, Henri Blasius (alle 8c) und Vladislav Ghervasev (9e). Darüber hinaus erhielten 27 Schülerinnen und Schüler einen 2. Preis.

Lego-Roboter kämpfen am Kopi (MV, 16.01.2017)

16.01.2017

 

Schüler tüfteln an Robotern, deren Innenleben der Laie kaum versteht: Beim Regionalwettbewerb der „First Lego League“ traten am Wochenende in Rheine elf Schülerteams gegeneinander an.

Für den ersten Platz reichte es nicht ganz: Das Kopi-Rob-2-Team und Lehrer Jan von Delft tüfteln noch ein bisschen, um im nächsten Wettbewerb zu gewinnen.

Roboter werden in Zukunft einen großen Teil in unserem Leben sein. Wissenschaftler gehen davon aus, dass diese auch einen Großteil menschlicher Aufgaben übernehmen werden. Aber werden die Roboter Menschen auch ersetzen? „Lego-Roboter wohl nicht“, lacht Paul Ungrund, Siebtklässler und Nachwuchswissenschaftler vom Kopernikus-Gymnasium. Um Lego-Roboter ging es nämlich bei der „First Lego League“, einem Roboter-Turnier am Kopi. Insgesamt elf Teams der Unterstufe ließen ihre selbst gebauten Roboter in verschiedenen Wettbewerben gegeneinander antreten. Dabei mussten die Teams aus Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen nicht nur ihre Fähigkeiten im Bauen von Lego-Figuren zeigen, es wurde monatelang an Robotern aus Lego getüftelt, programmiert und getestet.

Mehrere Motoren und Kupplungssystem

Am Ende konnte nur der Beste gewinnen. „Wir bauen und proben schon seit den Sommerferien, damit bei den Wettbewerben alles gut klappt“, erläutert Erwin Hoffmann, der in die siebte Klasse geht und besonders gut im Programmieren von Robotern ist. Seitdem hat sich das siebenköpfige Team jeden Donnerstag und in der heißen Phase, kurz vor dem Wettbewerb, täglich getroffen, um am Feinschliff zu arbeiten. Der Roboter des KopiRob2 Teams hat so ausgeklüngelte Besonderheiten, wie sie manch einem Auto fehlen. Er verfügt über mehrere Motoren, einem Kupplungssystem und zahlreichen Zahnrädern, die bei einem Laien für große Verwirrungen sorgen.

Lego-Roboter treten gegeneinander an

Es ging bei diesem Wettbewerb jedoch nicht nur darum, wer den schlausten Roboter entwickelt, es geht darum, Interesse für die sogenannten MINT-Fächer zu wecken, sagt AG-Leiter und Lehrer Jan von Delft: „Der Wettbewerb steht jedes Jahr unter einem anderen Motto, in diesem Jahr ist es ,Animal Allied'. Es geht um das Zusammenleben von Mensch und Tier, die Lego-Figuren, mit denen die Roboter arbeiten, sind beispielsweise Tiere. Die Schüler überlegen sich aber auch, wie das Zusammenleben im Alltag verbessert werden kann und dazu bereiten sie eine Präsentation vor, die von einer Jury bewertet wird“.

Am Ende des Tages reichte es für das Kopi-Team für den achten Platz. Gewonnen hat die Kettler-Realschule aus Hopsten. Das Kopi-Rob-1- Team, das am Samstag in Recklinghausen im Rahmen von älteren Schülern angetreten ist, hat in der Kategorie Roboter-Design den ersten Platz und in der Gesamtwertung den zweiten Platz belegt


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