Aktuelles

Kurzkursfahrt zum Deutschen Museum in München

10.04.2016

Zwei Jahre lang büffelten Schülerinnen und Schüler in einem  Zusatz-Leistungskurs Physik des Kopernikus-Gymnasiums (eine Spezialität des Kopernikus-Gymnasiums  für die Schülerinnen und Schüler, die keinen Leistungskurs Physik haben (weil sie z.B. LK Informatik und LK Mathematik belegten )  aber ein Leistungskursniveau in Physik erreichen wollen). Zum Abschluss  trafen sich nun am Freitag die Schülerinnen und Schüler mit ihrem Lehrer Gert Broelemann im Bahnhof Rheine zu einer Kursfahrt zum Deutschen Museum in München.

Nach einer ruhigen (aber mit vielen Verspätungen ) Zugfahrt erreichten die Teilnehmer gegen 23.30 Uhr das Hotel in München.

Nach einem guten Frühstück am Samstag brachte die Wanderung zum Deutschen Museum ( nicht auf dem kürzesten Weg) die ersten Eindrücke der Stadt München, die später nach dem Besuch des Museums noch vertieft wurden.

Die Hauptthemen im Deutschen Museum waren natürlich zunächst die Abteilungen Astronomie und Physik, Informatik, Mikroelektronik, Mathematik.

Gerade die historischen Entwicklungen bis hin zu den neuesten Erkenntnissen komplettierten das gelernte Wissen in diesen Bereichen. Aber auch die sehr eindrucksvolle Vorstellung im Starkstrombereich ( Lichtbögen, künstliche Blitze, Faradayscher Käfig) wurde nicht ausgelassen.

Danach konnten  die Schülerinnen und Schüler bis zum Schließen des Museums um 17 Uhr individuell weitere Bereiche erkunden.

Am Abend konnte dann der interessante aber auch anstrengende Tag in der Münchner Gastronomie( z.B. Hofbräuhaus) ausklingen. Nach meist schlafend verbrachter Rückreise in der Nacht zum Sonntag erreichten alle Teilnehmer um 9.30 Uhr wieder das heimatliche Rheine.

SV und Klassensprecher planen neue Projekte

09.04.2016

An diesem Mittwoch fand ein Treffen der Klassensprecher der Unter- und Mittelstufe mit der SV statt. Nach einer kurzen Präsentation der bisherigen Projekte wurde in der Workshopphase über aktuelle Themen an unserer Schule, wie etwa den Ganztagsunterricht, die AG-Angebote oder auch unsere integrative Klasse, gesprochen.

Die Gruppen gaben neue Anregungen für Projekte und legten gemeinsam mit den SV-Schülern neue Ziele fest. Auch weitere Wünsche und Anliegen wurden besprochen um in nächster Zeit mit der Umsetzung beginnen zu können

Auf den Spuren jüdischen Lebens in Rheine

06.04.2016









Auf den Spuren der Juden in Rheine erkundete die Klasse 5b des Kopernikus-Gymnasiums die Innenstadt. Geführt von Herrn Klein, dem früheren Lehrer und stellvertr. Schulleiter der Schule, erfuhren die Schülerinnen und Schüler dazu viel Interessantes und Überraschendes, vor allem aber viel Erschreckendes und Trauriges.

Sie konnten Eindrücke gewinnen vom Schicksal von Menschen, die von ihren Mitmenschen nicht anerkannt und geachtet werden.

An der ersten Station, der Basilika, wurde den Mädchen und Jungen bewusst, dass Jesus in einer jüdischen Familie lebte. Aber in Schnitzereien an Kirchenbänken der Basilika kann man erkennen, dass Menschen jüdischen Glaubens schon lange vor der NS-Zeit abgelehnt und diskriminiert wurden. In der Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft von 1933 bis 1945 erfuhren dann auch in Rheine die Juden ein schlimmes Schicksal. Sie wurden bedroht, deportiert, in den Tod geschickt oder mussten aus ihrer Heimat flüchten. So kam es, dass nach dem Ende des Krieges von den früher mehr als 120 jüdischen Bürgern Rheines kein einziger mehr in Rheine lebte. Die in den Straßen der Stadt verlegten zahlreichen Stolpersteine erinnern an die Verfolgten. Eine andere Station im Rundgang war der Ort, an dem die jüdische Synagoge gestanden hat. In der Pogromnacht 1938 wurde sie in Brand gesteckt, sodass sie später ganz abgerissen werden musste.

Auch am Haus an der Mühlenstraße, in dem Julie Reinhaus lebte, wurde Station gemacht. Dazu schrieb Leni aus der 5b auf:

"Julie Reinhaus lebte ein ganz normales Leben mit ihrer Familie an der Mühlenstraße. Doch in der Nacht vom 10. auf den 11. November 1938 passierte es. Betrunkene und randalierende Leute zündeten die Synagoge an, plünderten Häuser und bedrohten die jüdischen Menschen. Sie kamen auch in das Haus der Julie Reinhaus und randalierten in ihrer Wohnung. Ob sie dabei von ihrem Balkon gestoßen wurde oder aus Angst gesprungen ist, weiß man heute nicht genau. Aber sie hat den Sturz nicht überlebt."

Die Schülerinnen und Schüler konnten erfahren, wie wichtig es ist, besorgt zu sein und darauf zu achten, dass heute Menschen in Deutschland und auch in Rheine ein solches Schicksal wie das der jüdischen Nachbarn in der NS-Zeit nicht mehr befürchten müssen – egal welchen Glauben, welche Hautfarbe oder welche Herkunft sie haben. Dafür steht auch das Kopernikus-Gymnasium als „Schule ohne Rassismus“.

PdM Monat April online

06.04.2016

Hier ist neues Gedanken- und Knobelfutter für die Mathetüftler der Jg. 5+6.

Auf dieser Seite findet Ihr die Lösungen der zurückliegenden Monate.

Kopi erhält Auszeichnung für Engagement im Bereich Informatik

05.04.2016

Das Kopernikus-Gymnasium freut sich über eine weitere Auszeichnung. Die Gesellschaft für Informatik zeichnet 13 NRW-Schulen für ihr besonderes Engagement bei den Bundesweiten Informatikwettbewerben aus.

Sie haben gegrübelt, kombiniert und sich nicht unterkriegen lassen, die  Schüler des Kopernikus-Gymnasiums, die beim Bundeswettbewerb Informatik mit dabei sind. Ein Einsatz, den sie neben ihrem normalen Schulalltag bewältigen. Natürlich nicht ohne die Motivation und den Einsatz der Fachlehrer. Für dieses Engagement im Bereich Informatik gab es öffentliches Lob. Die Fachgruppe "Informatische Bildung in NRW" der Gesellschaft für Informatik hat 13 Schulen aus NRW in Anerkennung ihrer Aktivitäten bei den Bundesweiten Informatikwettbewerben einen Preis verliehen. Die Verleihung fand im Rahmen des 15. Informatiktags an der TU Dortmund statt.

Insbesondere erhielt das Kopernikus-Gymnasium aus Rheine für die besondere jahrzehnte lange sehr erfolgreiche Förderung der Schülerinnen und Schüler in Informatik eine Auszeichnung. Dr. Wolfgang Pohl übergab den Lehrern Gert Broelemann und Jan von Delft eine Urkunde und einen Buchpreis.

1.318 Teilnehmerinnen und Teilnehmer beteiligten sich insgesamt an der ersten Runde des Wettbewerbs. „Wir führen diese erfreuliche Entwicklung unter anderem auf unseren Einstiegswettbewerb, den Informatik-Biber, zurück. Nach stetig wachsender Teilnahmezahlen bei diesem Online-Format für die Klassen 5 bis 13 kommen verstärkt Synergieeffekte zum Tragen,“ erläutert Dr. Wolfgang Pohl, Geschäftsführer der Bundesweiten Informatikwettbewerbe.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist ein von der Kultusministerkonferenz empfohlener Schülerwettbewerb und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Der Bundeswettbewerb Informatik ist der traditionsreichste unter den Bundesweiten Informatikwettbewerben und richtet sich an begabte Nachwuchsinformatiker bis 21 Jahre. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe wollen Barrieren gegenüber der Informatik abbauen und junge Menschen für das Fachgebiet interessieren. Außer dem Bundeswettbewerb Informatik gehören dazu das Einstiegsformat Informatik-Biber für Schüler der Jahrgangsstufen 5–13 und das Verfahren zur Auswahl des deutschen Teams für die Internationale Informatik-Olympiade (IOI), bei der Spitzentalente aus der ganzen Welt antreten. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Träger sind die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Der Bundeswettbewerb Informatik ist ein von der Kultusministerkonferenz empfohlener Schülerwettbewerb und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Unterlagen der Austauschprogramme 2016/17 online

05.04.2016

Auch für das kommende Schuljahr planen die Fachschaften Englisch und Französisch bereits wieder ihre Austauschprogramme.Hier sind die ersten Unterlagen zu finden.

  1. ein allgemeine Anschreiben/allgemeine Infos
  2. Anmeldung Maidstone
  3. Anmeldung Plymouth

Die Unterlagen für den Frankreichaustausch folgen.

Knusper, Knusper, Knäuschen: 8-Klässler besuchen Hänsel und Gretel in Münster

18.03.2016

Vergangenen Donnerstag machten sich 30 Schülerinnen und Schüler des Jahrgangs 8 auf den Weg zum Theater Münster. Auf dem Programm stand Humperdincks romantische Oper Hänsel und Gretel. Doch bevor der erste Ton der Ouvertüre erklang, hatten unsere Schülerinnen und Schüler bei einer Führung durch das Opernhaus Gelegenheit, hinter die Kulissen zu schauen. Ein Dramaturg führte uns durch die eher schmalen Gänge vorbei an der Maske, kleinen Werkstätten, Hairstylisten, Technikräumen und natürlich dem Kostümfundus.








In den Zuschauerräumen des kleinen und großen Hauses wurde vielen Schülern klar, was für ein logistischer, technischer und personeller Aufwand hinter einer Inszenierung steckt. Der Gang über die große Bühne blieb uns leider verwehrt, wurden doch schon die Kulissen und Requisiten einem letzten Test unterzogen.



Nach einer kleinen Pause öffnete sich dann endlich der Vorhang. Relativ bald schickte die verärgerte Mutter Hänsel und Gretel, gesetzt für Alt und Sopran, in den Wald, um Beeren zu suchen, kurz bevor der Vater gut angetrunken nach Hause kommt. Sehr beeindruckend dabei war das Bühnenbild, welches, unterstützt von der Drehbühne,  durch Nebeleffekte, Projektionen, Farb- und Lichtspiele die verschiedenen Stimmungen sehr authentisch unterstützen konnte. Nachdem auch noch das Sandmännchen erschein, schliefen Hänsel und Gretel zu den Klängen des bekannten Abendsegens ein.

Der zweite Teil war vor allem gekennzeichnet durch den Auftritt der sehr extrovertierten und völlig „verrückten“ Hexe, in diesem Fall besetzt durch einen Tenor. Glücklicherweise sind Hänsel und Gretel dann in der Lage, diese zu überwältigen und auch die anderen Kinder zu befreien, um am Ende gemeinsam mit allen das Finale zu singen.

Damit endete ein für unsere Schülerinnen und Schüler sicher „interessanter“ Opernabend mit vielen verschiedenen  Eindrücken und es ging mit dem Zug zurück nach Rheine.

Eine Welt Mobil zu Gast am Kopi

17.03.2016






Auch in diesem Jahr war das Fair-Mobil zu Gast an unserer Schule und bot verschiedene Projekte und Infos rund um die Themen Umweltschutz und Nachhaltigkeit für die verschiedenen Jahrgänge an. Im Mittelpunkt: der Klimawandel. Sie lernten, dass je nach Art des Stoffes vom Anbau oder der Herstellung bis hin in den eigenen Kleiderschrank unterschiedlich viel CO2 anfällt und gingen der Frage nach, was man zu Hause mit der Kleidung besser machen, wie CO2 einsparen und damit das Klima schützen könnte.




















Für die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 5 stand dann nach einer intensiven theoretischen Beschäftigung mit diesen Fragen das Thema Upcycling auf dem Plan, bei dem alte Kleidungsstücke zu neuen zusammengefügt werden.

Die Idee einer Kleidertauschbörse setzten dann die 8ten Jahrgänge in die Tat um.

Wer macht den größten Sprung beim Känguru-Wettbewerb2016?

17.03.2016

 















220 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen des Kopi beteiligten sich am diesjährigen Känguruh-Wettbewerb der Mathematik. Dieser findet traditionell am dritten Donnerstag im März statt und lässt so manchen Schülerkopf rauchen.

 















Der Wettbewerb soll in erster Linie die Freude am Lösen mathematischer Aufgaben dienen und stellt nicht nur ganz ernste Aufgaben.n jeder der Klassenstufengruppen gibt es drei Schwierigkeitsstufen, die mit je 3, 4 bzw. 5 Punkten bewertet werden. Die Aufgaben sind so aufgebaut, dass für einen Teil der Lösungen bereits Grundkenntnisse aus dem Schulunterricht ausreichend sind, bei einem weiteren Teil ein tieferes Verständnis des in der Schule Gelernten und der kreative Umgang damit benötigt werden; hinzu kommen eine Reihe von Aufgaben, die mit etwas Pfiffigkeit oder gesundem Menschenverstand allein zu bewältigen sind und die sich sehr gut eignen, mathematische Arbeitsweisen – unterhaltsam – zu trainieren.










Eine Besonderheit des Wettbewerbs besteht darin, dass er, obwohl es um Mathematik geht, bei der das Beweisen ein unverzichtbarer Bestandteil ist, ein Multiple-Choice-Wettbewerb ist, die gefundene oder erahnte Lösung eines Schülers muss somit nicht begründet werden.

Drücken wir allen teilnehmenden Schülerinnen und Schülern die Daumen, dass sie möglichst viele richtige Antworten gewusst haben.

Spannende Tage in England

15.03.2016






Nach einem Wochenende in den Gastfamilien (an dem einige Schüler kein Wort Deutsch gesprochen haben) waren die Schüler montags gemeinsam mit den englischen Schülern unterwegs in Plymouth. Bei strahlend blauem Himmel erkundeten sie die Altstadt "Barbican" und das Aquarium.









Nach den obligarorischen Fisch und Chips ging es dann bei super Stimmung zu einem Spaziergang entlang der "Waterfront".






Klar, dass neben dem "Wasser" auch das Dartmoor auf dem Besichtigungsprogramm

stand. Gemeinsam mit zwei englischen Kollegen führten die Kolleginnen Fr. Weiß und Frau Nieland einen Orientierungslauf durch, bei dem die Schüler in kleinen Gruppen, ausgerüstet mit Karte und Kompass(und einer Trillerpfeife für den Notfall) einen Weg finden und an bestimmten Wegmarken, an denen Stempel aufgehängt waren, eine Karte stempeln mussten als Beweis, dass sie auf dem richtigen Weg waren.







Und tatsächlich: Niemand ging verloren, alle schafften den Weg!:-)





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