Aktuelles

Gemeinsam unterwegs

15.11.2016








Deutsche, afghanische, iranische und syrische Jugendliche des Kopernikus-Gymnasiums, der Overberg Schule und des Berufskollegs auf Berlinfahrt: Ihr Thema „Menschenrechte im demokratischen Deutschland“

Demokratie – eine Selbstverständlichkeit? Für einige Sprachschülerinnen und -schüler aus Afghanistan, Syrien und dem Iran ist es dies bestimmt nicht, kommen sie doch aus Ländern, die von Gewalt, politischer Verfolgung und Krieg tief geprägt sind. Auf einer viertägigen Berlinfahrt des Kinder- und Jugendverbandes Frischluft e.V. setzten sie sich daher in den Herbstferien mit den demokratischen Grund- und Menschenrechten in Deutschland auseinander. Mit dabei waren auch einige deutsche Jugendliche, die ebenso wie ihre Altersgenossen über die Rolle der Demokratie in Deutschland reflektierten und zu einem lebhaften interkulturellen Austausch beitrugen.

Der Hauptstadtbesuch begann für die 21 Schülerinnen und Schüler des Kopernikus Gymnasiums, der Overberg Schule und des Berufskollegs Rheine mit einem Abendspaziergang. Hier kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erstmals mit der wechselvollen deutschen Geschichte durch die Verbindung zwischen bedeutsamen Orten und verschiedenen Menschenrechten in Berührung. Die Neue Wache, der Platz der Bücherverbrennung oder das Außenministerium waren nur einige der besuchten Orte, die davon zeugen, dass auch in der deutschen Geschichte schon einmal massiv Grundrechte verletzt, aber auch wieder zur Geltung gebracht wurden.

An den Folgetagen erfuhren die Jugendlichen von der deutschen Freiheitsbewegung im 19. Jahrhundert und ihrem Ruf nach den Menschen- und Bürgerrechten der französischen Revolution. Es zeigte sich, dass die Rechte, die heute in Deutschland so selbstverständlich sind, im Laufe mehrerer Generationen erkämpft und verteidigt werden mussten. Auf diese Weise gelang ein Einblick in bedeutende Kapitel der neuen und neusten deutschen Geschichte, die bis heute Auswirkungen zeigt und das Handeln des Staates wie auch das Verhalten in der deutschen Gesellschaft beeinflusst.

Einer der Höhepunkte der Fahrt war dem Thema „religiöse Toleranz“ gewidmet, bei dem es um Glaubensgrundsätze und -gemeinsamkeiten im Islam, Judentum und Christentum ging. Hierzu besuchten die jugendlichen die Neue Synagoge, die St. Hedwigs Kathedrale und die Sehitlik-Moschee. Bei den anstehenden Aufgaben, die sich mit den Besonderheiten der jeweiligen Religion befassten, unterstützen sich die jungen Leute gegenseitig und erzählten von den eigenen religiösen Praktiken und Riten. Durch den gemeinsamen Besuch eines syrischen Restaurants in Berlin Neukölln am Abend konnten sie zudem die Köstlichkeiten der orientalischen Küche kennenlernen.

Außerdem lernten die Schülerinnen und Schüler über die Zeit des Nationalsozialismus, der Judenvernichtung und der Teilung Deutschlands während der Besichtigung des Holocaust-Mahnmals und der Berliner Mauerreste an der East Side Gallery.

Auf die Frage, inwiefern sie persönlich zur Wahrung der Menschen- und Grundrechte beitragen könnten, antworteten die Jugendlichen, dass dazu vor allem Toleranz und Zivilcourage notwendig seien. Ihren Mitschülerinnen und Mitschülern am Kopernikus Gymnasium berichteten sie nach der Fahrt mit einer Präsentation von ihren Eindrücken.

Kreis-Mathematikolympiade 2016

14.11.2016

Kreis-Mathmatikolympiade 2016

In der letzten Woche wurden wieder bundesweit die Regionalrunden der Mathematikolympiaden – ein Höhepunkt der Schulmathematik -  durchgeführt.

So strömten am Samstag ca. 260 an der Mathematik interessierten Schülerinnen und Schüler  aus allen Städten und Gemeinden  des Kreises Steinfurt zur zentralen  Veranstaltung im Gymnasium Dionysianum in Rheine oder zu den lokalen Austragungsorten  in Lengerich und Steinfurt, um sich den schwierigen Aufgaben der Kreisolympiade  - wie immer organisiert vom Olympiade-Team (bestehend aus Lehrerinnen und Lehrer der Gymnasien des Kreises Steinfurt) und den Sparkassen des Kreises Steinfurt unter der Federführung der Stadtsparkasse Rheine – zu stellen. Es ist erfreulich und zugleich erstaunlich, dass die Mathematik so viele Schülerinnen und Schüler mobilisiert. In den vergangenen Wochen hatten ca. 1600 Schülerinnen und Schüler der Gesamtschulen, Gymnasien, Kollegschulen und Realschulen im gesamten Kreis Steinfurt mit den Aufgaben der 1. Runde (Schulrunde) auf diese Kreisolympiade vorbereitet. Viele haben auch darüber hinaus - trotz G8 -  in den kreisweiten Arbeitsgemeinschaften am Kopernikus-Gymnasium intensiv trainiert. Für diesen Teilnehmerkreis endet die Mathematik eben nicht mit der Schulklingel.

Es nahmen in NRW an der ersten Runde  rund 18000 Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen der weiterführenden Schulen teil. 

Die Mathematik ist offensichtlich nicht das Schreckgespenst, als das sie in der öffentlichen Diskussion häufig hingestellt wird. Es gibt

Bewerbungsseminar für MINT-Berufe

13.11.2016

Die VME- Stiftung versucht über  die Schwerpunktfächer Naturwissenschaften den potentiellen Ingenieursnachwuchs besser zu erreichen. Sie  bietet den Schülerinnen und Schülern ein Konzept für die Bewerbung um einen Ausbildungsplatz  wie auch  ebenfalls bei der Einstiegsbewerbung  für Jungakademiker.

Im Seminar, das wieder sehr informativ und gut strukturiert vom Bildungsreferenten Steffen Vogt am Kopernikus-Gymnasium durchgeführt wurde, erhielten Schülerinnen und  Schüler die Möglichkeit, sich mit grundsätzlichen  Fragen zum Bewerbungsverfahren auseinander zu  setzen. Dabei werden Situationen, wie sie im Laufe der  Bewerbung eintreten können, simuliert.

Nach dem intensiven „Bewerbungsworkshop“ am Vormittag und einer kurzen Mittagspause ging es dann unter Begleitung des Fachlehrers Gert Broelemann zur Betriebsbesichtigung der Firma Windmöller & Hölscher in  Lengerich.

Dort wurde die Gruppe vom Geschäftsführer der Ausbildungs GmbH von Windmöller & Hölscher Olaf Heymann-Riedel und weiteren Ingenieuren in einem sehr interessanten und lehrreichen Vortrag mit vielen Diskussionen mit den Schülerinnen und Schülern  über die Firma,  die unterschiedlichen Möglichkeiten – Universität, Fachhochschule und Duales Studium – der Ausbildung zu den Ingenieurberufen und auch die typische Arbeitswelt eines Ingenieurs umfassend informiert. Danach konnten die Teilnehmer in einer Betriebsbesichtigung ein wenig hinter die Kulissen deren Tätigkeiten  schauen.

 ( Das Bild zeigt die Gruppe bei der Betriebsbesichtigung der Firma Windmöller & Hölscher)

SV jetzt auch auf Facebook

06.11.2016

Zurück vom World School Forum in Tokio

05.11.2016








Drei Schülerinnen und Schüler des Kopernikus-Gymnasiums aus den Jahrgangsstufen 10 bzw. 11 haben sich nach den Herbstferien auf den Weg nach Tokio gemacht. Gemeinsam mit ihrem begleitenden Lehrer Dr. MatthiasGillissen war ihr Ziel das World School International Forum, auf dem sie Schülerinnen und Schüler aus 21 verschiedenen Ländern trafen. Dort diskutierten sie gemeinsam über die unterschiedlichen Entwicklungen und das Verhältnis von Kultur und Essgewohnheiten. Mit dem diesjährigen Thema „Food and Culture“ wollte das Forum den Jugendlichen die Gelegenheit geben, gemeinsam Überlegungen dazu anzustellen, wie man Entwicklungen entgegenwirken kann, die kulturelle Eigenheiten überdecken und wie man auch im Alltag Essgewohnheiten reflektieren kann







Schon seit April beschäftigten sich die drei Kopernikaner mit diesen Themenkomplex, nachdem sie als Sieger aus einem schulinternen „Wettbewerb“ hervorgegangen waren. Präsentationen wurden vorbereitet, Recherchen angestellt. Doch es wurde nicht nur thematisch in Tokio gearbeitet: Alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten ihr jeweiliges Land (auch tänzerisch)vor.

Spannend genug zu erfahren, welche Ergebnisse und Erfahrungen asiatische, US-amerikanische, südafrikanische und pazifische Länder mitbrachten. Neben der rein sachlich auf Englisch geführten Arbeit war für die Schülerinnen und Schüler der direkte, persönliche Kontakt zu anderen Jugendlichen natürlich besonders interessant. Doch auch Tokio selbst war schon spannend genug und es gab auch Zeit, sich von der riesigen Metropole mitreißen zu lassen. Die Reise in die Weltstadt, ermöglicht durch Unterstützung des schulischen Fördervereins und der Elternschaft, wurde für die Münsterländer ganz sicher ein unvergessliches Ereignis, nicht zuletzt auch, wenn sie einige Tage in Gastfamilien verbrachten.

Und nach fast 14 Tagen Aufenthalt kam die Gruppe mit neuen Ideen und mit unvergesslichen Eindrücken aus Fernost zurück.. Diese werden sie ihren Mitschülerinnen und Mitschülern nun anschließend auch vermitteln. Und Wissen aus erster Hand ist ganz sicher spannender als reine Schulbucharbeit.

A Nightmare on Kopi Street

04.11.2016








Nebelschwaden in den großen Pausen im Foyer, tanzende und singende Oberstufenschülerinnen und Schüler der Q2 in an Halloween erinnernden Outfits.

Staunende und fragende Blicke der Fünftklässler: "Was geht denn hier ab?" Schnell wird klar, nicht Karneval wird vorgezogen, die Q2er feiern ihren ersten Mottotag.









Erst der Spaß, dann der Ernst: Noch 99 Tage bis zum Abitur, das Ende der Schullaufbahn naht, Zeit, die Schule noch mal ein wenig aufzumischen, bevor es mit den mündlichen und schriftlichen Abiturprüfungen um die Wurst geht. Und dass der Fantasie dabei (fast) keine Grenzen gesetzt sind, zeigen die einfallsreichen (und zum Teil sehr aufwändigen) Kostümierungen der Schülerinnen und Schüler, die für ihre Verkleidungen tief in die Klamotten - und Schminkkiste gegriffen haben. Mit viel Gelächter und keinesfalls sang- und klanglos begannen sie den Countdown an der Schule einzuläuten und geisterten durch die Flure. So viel steht für die Q2er schon fest: 66 Tage vor dem Abitur wird es ganz sicher einen weiteren Mottotag mit einem anderen Thema geben. (weitere Fotos siehe Bildergalerie)

Problem des Monats November online

01.11.2016

Tüftler der Jahrgänge 5 und 6 aufgepasst! Hier findet ihr wieder das Problem des Monats. Viel Spaß!

SV-Fahrt nach Bremen

31.10.2016

Auch dieses Jahr ging es für die neue Schülervertretung (SV) für ein Wochenende Richtung Bremen, um die Projekte für das Schuljahr 2016/2017 zu planen. Zu Themenschwerpunkten wie u.a. "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" oder auch dem leidigen Thema "Müll" wurde viel diskutiert und fleißig vorbereitet. Neben der Projektarbeit hatten die Schüler und Lehrer auch Zeit, sich bei Rundgängen durch die Bremer Innenstadt besser kennen zu lernen.

Märchenstunde am Kopi

28.10.2016

An zwei Abenden lud die Theater-AG des Kopernikus Gymnasiums StagExit letzte Woche zu einer modernen Märchenstunde mit dem Stück „Barbi im Kaufhaus“, geschrieben von Gernot Gingeler, ein und versetzte das Publikum in eine magische Welt. Die Schülerinnen und Schüler der Theatergruppe arbeiteten bereits seit August 2015 auf die Vorstellung hin, parallel zu den Vorbereitungen des vorherigen Stücks „Holes“, das im April dieses Jahres aufgeführt wurde

„Barbi im Kaufhaus“ handelt von der naiven Schaufensterpuppe „Barbi“, überzeugend gespielt von Denise Ungrun, die für einen Tag und eine Nacht durch die Hand des verstorbenen Kaufhausbesitzers Leonhard Cohns (Richard Kreye) das Kaufhaus verlassen darf, um die Welt der Menschen zu betreten.

Sie trifft auf die beiden Ausreißerinnen Antonia (Theresa Blase) und Ricki (Joana Almeida Ferreira) und die drei freunden sich sofort an, trotz oder vielleicht auch gerade wegen ihrer Unterschiedlichkeiten. Im Laufe des Abends stellt sich jedoch heraus, dass Antonias Mutter die Geschäftsführerin des Kaufhauses ist, die Rickis Mutter im Zuge einer Umstrukturierung entlassen will.

Die junge Freundschaft droht zu scheitern, was Barbi jedoch mit ihrer Puppen-Weisheit zu verhindern weiß. Dann geschieht es. Barbi trifft auf den süßen Joshi (Tami Niedick) und verliebt sich sofort unsterblich. Der weitere Verlauf des Stückes handelt davon, wie sie auf der Suche nach Joshi bei den Ärmsten der Stadt menschliche Wärme erfährt und schließlich mit dazu beiträgt, dass Rickis Mutter ihre Stelle doch noch behalten kann.

Um Mitternacht muss Barbi zurück im Kaufhaus sein, doch der alte Cohns fasst sich ein Herz und gewährt ihr ein Leben unter den Menschen und bei ihrem geliebten Joshi. Das Publikum tauchte während der Vorstellungen sichtlich in die Geschichte ein und fühlte die dargestellten Emotionen an vielen Stellen lautstark mit.

Angeleitet wurde das Projekt von Daniel Göbel, der mit „Barbi im Kaufhaus“ bereits das fünfte Stück am Kopi auf die Bühne brachte, sowie Elsa Boße und Anne-Kathrin Böse, die beide als Referendarinnen seit Mai 2015 tätig waren. Mit diesem Stück verabschieden sich die drei Leitungsmitglieder mit schwerem Herzen von der Theater-AG. Nach einer zweimonatigen Pause wird die zukünftige Leitung von Mechthild Bußmeyer übernommen, die bereits früher an Theater-und Musicalaufführungen beteiligt war.

Weitere Fotos in der Bildergalerie

Freude an der Mathematik fördern (MV, 24.10.2016)

24.10.2016

Freude an der Mathematik fördern (MV, 24.10.2016)

Haben die Mathematik-Olympiade vorbereitet, von links: Christine Lesting, Markus Prinze, Manfred Remke, Gert Broelemann und Rolf Lüking.

Seit 22 Jahren gibt es mittlerwreile die Mathematikolympiade im Kreis Steinfurt. Seitdem ist diese mathematische Breiten- und Spitzenförderung immer weiter gestiegen: In vergangenen Jahr haben sich mehr als 1600 Schüler der weiterführenden Schulen im Kreis Steinfurt mit den Trainingsaufgaben auseinandergesetzt. Der Kreis Steinfurt stellte damit die größte Teilnehmerzahl in NRW.

Auf Hochtouren laufen beim Organisationsteam und den Sparkassen des Kreises Steinfurt die Vorbereitungen für die Mathematikolympiade 2016/2017. Das Leiterteam der Kreisolympiade mit Gert Broelemann, Rolf Lüking, Markus Prinze und Manfred Remke traf sich jetzt mit den Sparkassen, um gemeinsam mit Christine Lesting den Feinschliff zu planen. Seit 22 Jahren besteht nun die Partnerschaft mit den Sparkassen des Kreises Steinfurt unter Federführung der Stadtsparkasse Rheine.

Keine weißen Flecke mehr

Damals hatte ein kleines Team von Lehrern – unter anderem aus Rheine – einen Wettbewerb in NRW ins Leben gerufen, an dem





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