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Die Elemente spüren mit den Osnabrücker Symphonikern

13.03.2011

Die Musiker traten an diesem Abend im Rahmen eines Symphoniekonzerts in der Stadthalle Osnabrück auf. Unmittelbar davor begleiteten drei Mitglieder des Orchesters die 28 Schüler unseres Gymnasiums bei einer musikalischen Reise durch die vier Elemente Luft, Wasser, Erde und Feuer. Die Übergänge waren dabei fließend. Ein laues Lüftchen wurde da zum Sturm, der Regen mit sich brachte. Die Tropfen wurden zum Rinnsal, später zum Fluss und strömten ins Meer.  Durch den Matsch hörte man Schritte, die nach und nach auf fester Erde stampften. Dieses Stampfen schwoll an bis zum Vulkan, der dann heftig ausbrach und aus dem dann die Flammen loderten und knisterten.

 Dies alles wurde dargestellt von den Schülern, die zum Teil ihre eigenen Instrumente wie Gitarre, Geige und Flöten mitgebracht hatten. Alle anderen bekamen Rhythmus-Instrumente vom Orchester gestellt. Dirigiert wurden die Mädchen und Jungen mit professionellen Gesten von ihrem Mitschüler Hendrik Scharlau. Vorbereitet hat man sich auf diesen Auftritt bei zwei Proben in Osnabrück und darüber hinaus im Rahmen des Musikunterrichtes.

Die Kinder und ein Elternteil konnten anschließend das Symphoniekonzert umsonst genießen. Die anwesenden Eltern fanden es schade, dass ihre Kinder nicht wie die andere Schulklasse vom Osnabrücker Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in das Konzert integriert wurden, sondern einen eigenen Auftritt davor hatten. Hier waren nur wenige Zuschauer in einem voll ausgeleuchteten Konzertsaal anwesend.

 

Das Konzert begann dann mit der anderen Schulklasse, die gemeinsam mit den Symphonikern das Stück „Erde“ von Juliane Klein aufführten. Hier gab es einige gewöhnungsbedürftige Tonfolgen, die bei einigen Schülern und Eltern böse Ahnungen für den Rest des Abends hervorriefen. Diese Ängste und die Ohren wurden dann aber durch zwei tolle Darbietungen von Jean-Féry Rebel und Ludwig van Beethoven besänftigt. Im zweiten Teil wusste vor allem der Solist Herbert Schuch am Klavier zu begeistern.  Gegen 22.15 Uhr ging für alle dann ein nicht ganz gewöhnlicher Schultag zu Ende.

 Ein Bericht von: Stefan Reckers

Ein kleines Video des Tages findet sich hier.


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