Aktivitäten > Comenius-Projekt

Start des Erasmus+ Projektes

Kurz vor den Herbstferien haben sich alle Koordinatoren der teilnehmenden fünf Nationen getroffen und Termine, Programminhalte und andere organisatorische Dinge geklärt.

Für den Zeitraum 2016-2018 wurde das Projekt „S.A.V.E-CITIES (Sustainable Actions For Viable European Cities) mit großzügiger finanzieller Unterstützung der EU genehmigt. Daran beteiligt sind neben dem Kopernikus Gymnasium Rheine, das Lycée Xavier Mallet (Le Teil, Frankreich), die Sir Joseph Williamson´s Mathematical School (Rochester, England), das Instituto Tecnico Economico „Enrico Tosi“ (Busto Arsizio, Italien) und die Sotungin Lukio (Vantaa, Finnland).

Im ersten Jahr des Projekts (2016/17) erwarten wir im Januar Gäste aus Italien und fliegen selbst mit 15 SchülerInnen der EF im März nach Finnland.

Die Anmeldungen beginnen zeitnah nach den Herbstferien. Genauere Informationen zu dem Projekt und den Inhalten finden sie hier:

- Schülerinformationsschreiben (Jg. EF)

- Vorstellung des Projektes

Ansprechpartner sind: Frau Nieland und Frau Ahlers

2016 Kopi wird Teil des Erasmus+ Programmes

Erasmus + ist ein EU-Programm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport und unterstützt die Ziele der EU-Strategie "Europa 20202 für Wachstum, Arbeitsplätze, soziale Gerechtigkeit und Integration und wird cofinanziert durch die Europäische Union.
Das Kopi beteiligt sich an dem Projekt "Sustainable Actions for Viable European Cities", welches sich über den Zeitraum vom 1.9.2016-31.08.2018 erstreckt. Hierbei arbeitet es mit folgenden Schulen zusammen:

  • Frankreich (Lycée Xavier Mallet, Le Teil; koordinierende Schule)
  • England (Sir Joseph Williamson`s Math School, Rochester)
  • Italien (Enrico Tosi, Busto Arsizio)
  • Finnland (Sotungin Lukio, Vantaa).

Das Projekt richtet sich an Schülerinnen und Schüler der EF, die in diesem Zeitraum [mit finanzieller Unterstützung] die Möglichkeit der internationalen Begegnung mit Schülerinnen und Schülern der Partnerschulen erhalten.

Ansprechpartner am Kopernikus-Gymnasium für dieses europäische Austauschprogramm sind: Caroline Ahlers und Frauke Nieland. (Genauere Informationen für die SuS werden in Kürze erfolgen)

Comenius- Austauschprogramm

Das Kopernikus-Gymnasium Rheine unterhält seit dem Schuljahr 2008/2009 eine Partnerschaft mit verschiedenen europäischen Schulen aus England, Finnland, Italien, Frankreich und Rumänien. Gemeinsam haben wir bislang zwei Comenius-Projekte („Global Food Production“ und „Global Problems – Local Solutions“) durchgeführt.

 Aus Sicht der Organisatorinnen ist das Erasmus+-Projekt[1] ein sehr gelungenes Austauschprojekt: Es unterstützt die Arbeit im Fachunterricht der Oberstufe, indem es reale Begegnungen ermöglicht. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist, dass die großzügige Förderung durch die EU die Teilnahme auch solcher Schülerinnen und Schüler ermöglicht, die aus finanziellen Gründen an vielen anderen Austauschprogrammen nicht teilnehmen können. Die Austausche bieten neben dem Einblick in das Schul- und Alltagsleben in anderen europäischen Ländern (Unterbringung in Familien) die Möglichkeit, themenorientiert mit anderen Jugendlichen zusammenzuarbeiten und hier verschiedene Perspektiven und Arbeitsweisen kennenzulernen.

 

Wie ist die Zusammenarbeit organisiert?

Das Projekt dauert insgesamt zwei Jahre. In jedem Jahr besucht jede Schule (15 Schüler und zwei Lehrer) eine der anderen Schulen und wird von einer anderen Schule besucht. Hierbei richten wir uns an die Schüler der Einführungsphase, die an diesem Projekt für ein Jahr teilnehmen können. Damit möglichst viele Schüler von dem Projekt profitieren können, nehmen im zweiten Jahr in allen Schulen andere Schüler am Projekt teil.

An welchem Projekt arbeiten wir?

Momentan wurde uns kein neues Projekt bewilligt, so dass wir – gemeinsam mit den anderen Schulen – einen neuen Antrag stellen werden.

 

Ansprechpartnerinnen: Frau Stork, Frau Nieland


[1] Das europäische Bildungsprogramm für allgemeine und berufliche Bildung, Jugend und Sport (2014-2020) ist das  Folgeprogramm zum EU-Programm für lebenslanges Lernen (2007 bis 2013, Comenius). Es soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Jugendarbeit voranbringen.

Hier einige Eindrücke der Austausche 2011/2012

 

 

 

 

   

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An welchem Thema arbeiten wir?

Das Hauptthema für alle vier teilnehmenden Schulen ist Globalisierung und die damit zusammenhängenden Probleme aufgezeigt an lokalen Beispielen. Wir haben uns für die Entwicklung im Ruhrgebiet als unser Lokalthema entschieden, weil aktuelle Wandlungsprozesse als Folge der Globalisierung hier sehr deutlich erkennbar sind. Die Arbeit an den Themen ist in allen Ländern so organisiert, dass die Schülerinnen und Schüler gemeinsam an einem Projekt arbeiten, eine Exkursion durchführen und am Ende ein Produkt steht, das präsentiert wird (hier die 2012 entstandene Broschüre).

 „Globale Probleme – Lokale Lösungen“

Die Globalisierung beeinflusst alle Regionen in Europa und darüber hinaus. Nichts­destotrotz beeinflussen Herausforderungen wie die internationale Wettbewerbsfähig­keit, die internationale Arbeitsteilung und der Trend zu mehr universa­len und weniger regionalen Traditionen und Lebensstilen die jeweiligen Regionen in Europa auf un­terschiedliche Art und Weise. Die jüngsten Entwicklungen in den Heimatregionen der Schüler werden der Aus­gangspunkt für dieses Projekt sein: die Schließung von Pa­pierfabriken (Vantaa, Finnland), der Verlust der Montanindustrie, Schwerindustrie und Automobilindustrie (Rheine, Deutschland), das Auslösen von Transformations­prozessen (Iasi, Rumä­nien), die Verlagerung der Dienstleistungsbranche ins Ausland (Kent, England) oder der Verlust von Produktionsstätten (Alto Milanese, Italien).

In ihrer Schule werden sich die Schüler zuerst mit den Einflüssen der Globalisierung auf ihre jeweilige Region beschäftigen. Hierdurch werden sie verstehen, wie verän­derte Wirtschaftsstrukturen ihr Leben beeinflussen. Zudem werden sie sich ihrer regi­onalen Traditionen bewusst und in der Lage sein, dass lokale Wissen wertzuschät­zen.

Währen der Besuche werden die Schüler ihre vorher gesammelten Informationen über die Wirtschaftsstruktur ihrer Regionen austauschen und mithilfe dieser Ergeb­nisse lernen, dass die Interaktion von unterschiedlichen Aspekten (sozial, kulturell, historisch und ökologisch) eine signifikante Rolle spielt. Zugleich wird bei den Schü­lern das Bewusstsein über die unterschiedlichen nationalen Herangehensweisen ge­stärkt, da die Art und Weise, wie sich die Regionen verändert haben und wie sich die Menschen diesen Veränderungen angepasst haben, aus unterschiedlichen Blickwin­keln betrachtet wird. Gemeinsam werden die Schüler die ergriffenen Maßnahmen prä­sentieren, indem sie Endprodukte, die abhängig von der Entscheidung der Schü­ler unterschiedlich sein können (z.B. Kurzfilm, Videoclip, Ausstellungen, Rundschrei­ben, etc.) herstellen. Diese werden anschließend auf den Internetseiten der einzel­nen Schulen veröf­fentlicht.

Während des ganzen Projektes, dessen Zielsprache Englisch ist, können sich die Schüler immer über das Internet austauschen, sich gegenseitig Anregungen geben und ihre Meinungen diskutieren. Hierdurch wird sowohl das Wissen über bestimmte europäi­sche Regionen erweitert als auch das Verständnis und die Offenheit gegen­über an­deren Kulturen gefördert.

 Ansprechpartnerinnen: Frau Stork, Frau Nieland

Im Rahmen des Comenius-Projektes 2011 entstanden in Kooperation mit den finnischen Schülern eine Projektbroschüre und  englischsprachige Präsentationen zum Ruhrgebiet.

Die Ruhrgebietsbroschüre als pdf






 


 Centro Oberhausen (pptx)



Die Stadt Oberhausen (ppt)

 


Erasmus+ Projekt geht in die zweite Runde (2017/18)

hier finden Sie/findet Ihr die aktuellen Unterlagen für das Erasmus+-Projekt.

Unterlagen für das Erasmus+-Projekt online

Hier findet Ihr /finden Sie die benötigten Informationen zum diesjährigen Erasmus+ -Projekt.


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