
Die Schulgemeinde unserer Schule hat sich mit großer Mehrheit dazu entschlossen, das Kopernikus-Gymnasium künftig als gebundene Ganztagsschule zu gestalten. Mit dieser Entscheidung ist ein Entschluss gefasst, der das Leben und Arbeiten an unserer Schule im Sinne einer zukunftsorientierten Neugestaltung nachhaltig verändern wird.
Aufgabe ist es nun, unter Berücksichtigung der Interessen und Bedürfnisse aller am Lernprozess beteiligten Gruppen ein Konzept zu entwickeln, das ein neues Angebot in der Schullandschaft der Stadt Rheine darstellt. Wesentlicher Grundsatz auf allen Planungsebenen ist dabei die Beteiligung aller Personengruppen, die von der Entwicklung des Kopernikus-Gymnasiums zur gebundenen Ganztagsschule betroffen sind, da wir diese Entwicklung als Gemeinschaftsaufgabe von Schülerschaft, Elternschaft, Lehrerschaft sowie externer Kräfte verstehen.
Mit den folgenden Informationen möchten wir Ihnen einen Überblick über den derzeitigen Planungsstand vermitteln, um Ihnen aufzuzeigen, was der gebundene Ganztag am Kopernikus-Gymnasium für die künftigen Schülerinnen und Schüler konkret bedeutet.
Warum Ganztag?
Als Konsequenz müssen die Schulen verstärkt Übungs- und Fördermöglichkeiten bereitstellen, um eine unvertretbare Belastung der Schülerinnen und Schüler zu vermeiden.
Warum gebundener Ganztag?
Was bedeutet Ganztag am Kopi?
räumliche Ausstattung:Unsere Schule wird durch umfangreiche bauliche Erweiterungsmaßnahmen so ausgestattet, dass die Voraussetzungen für die Entwicklung eines attraktiven Ganztagsangebots auf allen Ebenen schulischen Lebens und Arbeitens gegeben sind. Im Einzelnen bedeutet das:
- Bau einer Mensa mit 350 Sitzplätzen und einer voll ausgestatteten Küche
- Bau eines Komplexes bestehend aus Bibliothek, Mediothek, Schülerarbeitsplätzen, Rückzugsmöglichkeiten für Schülerinnen und Schüler
- Bau neuer Klassenräume
- Errichtung eines Forums
- Neugestaltung des Verwaltungstraktes einschließlich Einrichtung von Lehrerarbeitsplätzen
Alle neu zu errichtenden Gebäudeteile werden so konzipiert, dass sie möglichst multifunktional nutzbar sind und somit den Anforderungen an die jeweilige Nutzung im Unterricht sowie bei außerunterrichtlichen Aktivitäten und Veranstaltungen variabel angepasst werden können, jeder Nutzung einen ansprechenden räumlichen Rahmen verleihen.
Gestaltung des Schulalltags
Unterrichtsorganisation- Rhythmisierung des Schulalltags
- 3 feste Ganztage (montags, mittwochs, donnerstags), zwei Halbtage (dienstags, freitags)
- 5 Stunden Vormittagsunterricht
- 55 Minuten Mittagspause mit Verpflegungsangebot und offenen Angeboten der Pausengestaltung
- Lernzeiten zur Anfertigung von Aufgaben, die über den Unterricht hinausgehen
Hausaufgaben und Lernzeiten
Im gebundenen Ganztag stehen den Schülerinnen und Schülern Lernzeiten zur Anfertigung von Aufgaben zur Verfügung, die bislang in häuslicher Arbeit erledigt wurden. Die derzeit geplanten Lernzeiten reichen allerdings nicht aus, um die Elternhäuser vollständig von der mit der Erledigung von Hausaufgaben verbundenen Verpflichtungen zu befreien (insbesondere Vokabellernen, Vorbereitung auf Klassenarbeiten, umfangreichere Lektüren etc.).Die Planung für den kommenden Jahrgang 5 sieht vor:
- ein integriertes Konzept von schulischer und häuslicher Lernzeit
- insgesamt3 Lernzeiten, jeweils 60 Minuten
- Gestaltung der Aufgaben innerhalb eines Wochenplans
- qualifizierte Betreuung durch Lehrkräfte und somit deutlich verbesserte Möglichkeiten zur Förderung individueller Stärken und Schwächen
- je nach Personalsituation deutlich kleinere Gruppengrößen
- Ritualisierung zur Schaffung eines angenehmen und effektiven Arbeitsklimas
- Möglichkeiten der Schüler zur Kooperation (voneinander und miteinander lernen)
Ganztagsraster Jahrgang 5 (2010/2011)
Wie die Woche im kommenden Schuljahr für die kommende Jahrgangsstufe 5 aussieht, können Sie dem folgenden Ganztagsraster der Jahrgangsstufe 5 (16 KB) entnehmen.Sollten Sie weitere Fragen, Anregungen oder Wünsche haben, so nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf, denn nur im konstruktiven Miteinender von Schülerschaft, Elternschaft und Lehrerschaft lässt sich Schule attraktiv gestalten.
Kontaktperson: Klaus Brickwede
