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Vorhang auf - Schauspieler gesucht

StageExit sucht für die diesjährigen Theaterproduktionen (Schuljahr 2015/2016) Gleichgesinnte.

Weitere Informationen für am Schauspiel, Bühnenbau etc. Interessierte finden sich hier.

Die ganze Welt ist eine Bühne... Theater-AG am Kopi




















Aufnahmen der Produktionen 2009/2010


Zur Entstehung und Chronik der Arbeitsgemeinschaft gehts hier
Weitere Informationen zur Theater AG am Kopi finden sich unter Deuschunterricht/ Theater

Brett vor'm Kopf? Produktion 2014/15

Wohl jeder kennt den Satz „Du hast wohl ein Brett vor dem Kopf“. In den beiden Theateraufführungen der Theater AG „StagExit“ des KopernikusGymnasiums bekam die Frage nach „Brett oder Nicht Brett“ am Wochenende eine vollkommen andere Bedeutung.

 Das Stück von Franz H. Jakubaß will zeigen, wie leicht sich Menschen manipulieren und beeinflussen lassen, wie leicht ein „Unschuldiger“ auch in einem freien Land schuldig gesprochen werden kann, wenn es um wirtschaftliche Belange und politische Absprachen geht.

Eine Fremde, von Melanie Plenter überzeugend dargestellt, landet nach einem Schiffbruch auf der Insel Brettonien.

Dort tragen alle Einwohner auf Anordnung des Diktators Bretto des III. ein angeschraubtes oder geklebtes Brett vor dem Kopf. Dieses Brett ist das Abelzeichen, ein Zeichen für die Guten im Lande. Nur Schlechte tragen kein Brett und werden als Spione und Kainlinge abgestempelt. Eine eigene Meinung darf man sich in Brettonien nicht erlauben, heimlich vielleicht, in der Gruppe jedoch verleugnet man dieses Bedürfnis. Die Fremde wird vor Gericht gestellt, die Verhandlung entwickelt sich zur Farce; Richter(Janina Trogisch), Staatsanwalt (Rudolf Scheffel) und Politoffizier (Jasmin Lorenz) sind sich einig, dass die Fremde nicht sehen kann, was nicht gesehen werden darf.

So wird die Schiffbrüchige zum Tode verurteilt. Ein Prediger(Jan Giffhorn) legt jedoch ein gutes Wort für sie ein, sie wird in ein Boot gesetzt und landet in einem „freien“ Land. Sie kommt jedoch vom Regen in die Traufe. Im freien Land trägt niemand ein „äußerliches“ Brett vor dem Kopf und sie will erzählen, was sie auf Brettoien gesehen hat. Doch niemand will ihr Glauben schenken, sie sprich unerwünschte Wahrheiten aus - schließlich unterhält man wirtschaftliche Kontakte und Handelsbeziehungen zu Brettonien. Resultat: Sie gerät in die Mühlen der Justiz, wird schuldig gesprochen und landet in der Psychiatrie.

Menschen, die wirklich ein Brett vor dem Kopf tragen – im ersten Moment eine witzige Idee für das Publikum, doch das Lachen bleibt ihm jedoch im Verlaufe des Stückes im Hals stecken, zu ernst ist das Thema. Am Ende des gelungenen Abends zeigt der Applaus von Eltern, Freunden und Lehrern, dass das Theaterstück mit der Kritik an der Doppelmoral der Gesellschaft (übertragbar auch auf den Lobbyismus in demokratischen Staaten) Denkanstöße geliefert hat.

Hier gehts zur Bretter-Bildergalerie.

Der eingebildete Kranke - Theater 2014 am Kopi

Molieres letztes Stück, die Komödie "Der eingebildete Kranke" brachte dank der Spielfreude der Darsteller und Darstellerinnen der Kopi-Theater-AG "StagExit" die Zuschauer am Wochenende so richtig in Schwung.

Im Mittelpunkt: der reiche Argan, bester Kunde der Ärzte,der nichts Besseres zu tun hat, als Apothekerrechnungen zu kontrollieren, Tabletten zu zählen und nach seinen Klistieren zu rufen. Malte Dammann ist die Rolle förmlich auf den Leib geschnitten; er spielt den naiven, cholerischen und hypochondrisch veranlagten Argan mit Witz und einer gehörigen Portion Komik: mal leidend in seinem Sessel hängend und vor sich hin jammernd, mal wie ein Rumpelstilzchen aus der Haut fahrend und sein Hausmädchen als "dumme Pute" ausschimpfend.

Aus reinem Eigennutz will er seine Tochter Angelique (Rebecca Schmitz  spielt diese artige Tochterrolle zurückhaltend) mit dem Sohn seines Arztes verheiraten. Diese hat jedoch bereits einen Freund, den armen Schlucker Cleante, der dem Vater jedoch nicht gut genug erscheint.

Alice im Anderland - StageExit mit neuer Inszenierung 2013

Die Theater AG "StageExit" des Kopi, erstmalig unter der Leitung von Daniel Göbel, führte an diesem Wochenende das Stück "Alice im Anderland" auf, das nachdenklich machte, bisweilen beklemmend wirkte. Trotz einiger urkomischer Momente der  in einer Nervenheilanstalt spielenden Handlung, blieb dem Publikum am Ende doch das Lachen im Halse stecken - nicht zuletzt dank der hervorragenden Leistung der Schauspieler und Schauspielerinnen. Hier gehts zum Bericht unter Aktuelles vom 07.07.2013, hier zur Bildergalerie.















Was ist im Leben eigentlich wichtig, was von Bedeutung? Mit dieser Frage beschäftigt sich die Theater AG des Kopernikus Gymnasiums in ihrem neuesten Stück, das sie auf der Grundlage des Romans "Nichts-Was im Leben wichtig ist" von Janne Teller selbst geschrieben haben. Die Premiere begeisterte die Zuschauer, machte diese aber gleichzeitig nachdenklich. Denn die Antwort eines im Baum sitzenden und philosophierenden Akteurs lautet schlicht und ergreifend "Nichts ist wichtig, nichts ist von Bedeutung."

Mit dieser Antwort gibt sich eine Gruppe von Schülern nicht zufrieden. Sie häuft an einem Berg Gegenstände und Symbole auf, die einzelnen von ihnen wichtig sind. Was als harmloses Spiel beginnt, eskaliert mit dem Tod eines Betroffenen. 

 

Hier gehts zur Bildergalerie der Premiere.

StagExit: Nichts- Was im Leben wichtig ist- 2012

Die kreativ-künstlerischen Köpfe am Kopi haben derzeit alle Hände voll zu tun. Zur Zeit nehmen 9.Klässler unter der Leitung von Herr Reiners die Aulabühne in Beschlag, um den Hintergrund für das in Kürze aufgeführte Theaterstück "Was im Leben wichtig ist"  zu gestalten.

Das großflächige Malen bereitet dabei sichtlich Vergnügen.


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