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Nachhaltigkeit – Leitbild in Schule und Unterricht

Umweltschutz und globale Verantwortung

 Die Sicherung der Lebensgrundlagen in der Zukunft ist angesichts von knapper werdenden Ressourcen, globalen Gefährdungen und großen weltweiten Ungerechtigkeiten die entscheidende Herausforderung des 21. Jahrhunderts. Die „Agenda 21“, die auf der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 mit großer internationaler Zustimmung beschlossen wurde, bezeichnet mit dem Begriff „Sustainable development“ – im Deutschen „Nachhaltigkeit“ – die Zielperspektive eines  weltweiten „Agenda-Prozesses“, der auf eine dauerhaft umweltgerechte Entwicklung in globaler Partnerschaft ausgerichtet ist. Mit der Orientierung am Leitbild „Nachhaltigkeit“ entspricht die Schule dem Ziel der Bildungsdekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, die von den Vereinten Nationen für die Jahre 2005 bis 2014 ausgerufen wurde.

 Im Sinne einer Bildung für Nachhaltigkeit gibt es am Kopernikus-Gymnasium verschiedene Schwerpunkte, die zugleich Grundlage und Ansätze für weitere Entwicklungen sind:

 -         Die gesamte Schule verpflichtet sich zu einem verantwortlichen Umgang mit Ressourcen,  wie es in den Grundsätzen „Umgang mit Ressourcen festgelegt ist

-         Die Schule beteiligt sich an der Kampagne „Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“ NRW http://www.schule-der-zukunft.nrw.de und ist ausgezeichnet als „Schule der Zukunft“ .

-         Das Kopernikus-Gymnasium beteiligt sich auch am Klimaschutzprojekt für Rheines Schulen: http://www.rheines-klima.de

-         Im Arbeitskreis „Schule der Zukunft“ arbeiten Lehrerinnen und Lehrer, Schülerinnen und Schüler, die Schulleitung und der Hausmeister zusammen mit dem Ziel einer verantwortlichen und nachhaltigen Nutzung von Ressourcen in der Schule; dazu finden Treffen statt zur Abstimmung weiterer Schritte

-         In den Klassen der Sekundarstufe I werden „Umweltagenten“ als Ansprechpartner bestimmt, die in besonderer Weise die Umweltbelange in ihre Klassen einbringen und Kontaktpersonen innerhalb der Schule sind


-         In jedem Schuljahr wird ein Wettbewerb „Umweltklasse des Jahres“ durchgeführt mit dem Ziel eines verbesserten Umgangs mit Ressourcen und der Motivation zur stärkeren Berücksichtigung von ökologischen Belangen in den Klassen

-         Eine Photovoltaik-Anlage wurde 2006 als Schülerprojekt errichtet und produziert seitdem sonnigen Strom; im Physikunterricht werden die Daten gesammelt und  ausgewertet.  






      
   

 -         Seit mehreren Jahren gibt es am Kopernikus-Gymnasium eine Woche mit Projekten zum Klimaschutz (Foto 4: Woche mit Projekten zum Klimaschutz Febr. 2010)




-         Das Partnerschaftsprojekt Corinto verbindet die Schule mit dem Gymnasium IPPESCH in Corinto in Nicaragua und trägt somit bei zum globalen Lernen  http://www.kopernikus-rheine.de/kopernikus/projekte.php







(Bilder stammen vom Tag der offenen Tür November 2010: Kopi für Corinto- großes Gedränge am Kopi-Stand.)

    -         Die Sammlung „Umwelt und Entwicklung“ im Studienzentrum „Studeo“ stellt Materialien und Medien fachlicher, didaktischer und methodischer Art aus verschiedenen Bereichen einer Bildung für Nachhaltigkeit bereit.

 -         In einem „Curriculum „Nachhaltigkeit / Agenda 21“ sind Ansätze und Vorschläge für eine abgestimmte und systematische Thematisierung von Inhalten einer Bildung für Nachhaltigkeit zusammengestellt. Es regt an, entsprechende Inhalte und Methoden aufzugreifen und interdisziplinär zu bearbeiten; ausgehend von diesem Curriculum lassen sich fächerverbindende und innovative Formen des Lehrens und Lernens entwickeln und einsetzen.

-         Es gibt vielfältige Formen der Zusammenarbeit mit außerschulischen Partnern in unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Aktivitäten im Sinne eines der Nachhaltigkeit verpflichteten Lernens, - z.B. mit der Leitstelle Klimaschutz der Stadt Rheine, dem Transferzentrum für angepasste Technologien, Naturschutzeinrichtungen, dem Eine-Welt-Netz, der ASW (Aktionsgemeinschaft soziale Welt) - mit dem Ziel, die dort vorhandenen Kompetenzen für die schulische Arbeit und für Entwicklungsprozesse in der Schule zu nutzen

(Auszeichnung durch Minister Uhlenberg in Düsseldorf für das Projekt der Klasse zum Ressourcenschutz)


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